Smart Home

Wir machen Sie fit für Smart Homes

Smart Homes: Die große Nachfrage auf dem deutschen Markt

Eine aktuelle Studie der Firma Statista hat beeindruckende Zahlen geliefert: Etwa 39% der 40 Mio. Haushalte in Deutschland empfinden das Thema Smart Home für äußerst interessant. Diese Zahl könnte sogar auf 50% ausgeweitet werden, wenn man die Zielgruppe 69+ nicht berücksichtigen würde. Auf besonders großen Zuspruch stößt das Thema bei den Gruppen der Mieter unter 2.000 € HHNE (Haushaltnettoeinkommen) und Eigentümer im mittleren Einkommenssegment. Zusammen machen diese beiden Gruppen 60% der Interessenten aus.

 

Interesse an Smart Homes

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Smart Homes: Aktuelle Nutzung und die Prognose für die Zukunft

 In der Studie hat man sich nur die Nutzung von Smart Homes im privaten Endkundenmarkt angeschaut. Dabei wird vor allem zwischen Plattformlösungen und Insellösungen unterschieden. Unter den sogenannten Plattformlösungen findet man Systeme, mit dessen Hilfe das Haus über ein Gateway direkt mit dem Internet verbunden sind und darüber gesteuert werden können. Insellösungen können zwar auch über das Internet gesteuert werden, jedoch beschränken diese sich auf eine bestimmte Funktion und können keine weiteren Geräte integrieren. Ein Beispiel kann hier eine ferngesteuerte Heizung oder eine separate Rollladen-Steuerung sein, die über das Internet gesteuert werden. Der Nachteil der Insellösungen liegt darin, dass die verschiedenen Systeme nicht miteinander „reden“.

Weiterhin zeigen uns die Zahlen aus der Erhebung der Studie, dass Haushalte mit niedrigem Einkommen ein hohes Wachstumspotenzial vorweisen. Ca. 71% der Smart-Home-Besitzer kommen demnach aus dem mittleren Einkommenssegment. Die wenigsten Nutzer weist die Gruppe der 50-69-Jährigen vor.

 

Nachfrage von Smart Homes

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Auch zeigt uns diese Statistik, dass sich das zu erwartende Nutzerpotenzial mehr und mehr in das untere Einkommenssegment (<2000 € HHNE) verschiebt. Dabei ist festzuhalten, dass insgesamt 61% der Befragten Geld für ein Smart Home ausgeben würde oder sie planen bereits eine Anschaffung.

Anzahl Smart Home Haushalte

Aus derzeitiger Sicht nutzen 536.000 Haushalte irgendeine Form von Smart Home Applikationen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine Plattform- oder eine Insellösung handelt. Im Jahr 2018 könnte diese Zahl sogar auf 1,3 Mio. zusätzliche Haushalte ausgeweitet werden.

Der Anteil der Plattform- und Insellösungen sieht dabei wie folgt aus:

Bis Ende 2015 nutzten etwa 307.000 Haushalte Plattformlösungen. Laut den Prognosen wird sich diese Zahl bis 2018 mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 58% auf insgesamt 1,2 Mio. ausweiten.

Zeitgleich ist mit einem Wachstum der Insellösungen von derzeit 229.000 Haushalten, auf 600.000 im Jahr 2018.

Der Nutzen von Smart Homes

Laut einer Studie des Marktforschers Fittkau & Maaß Consulting sind etwa 78% der Deutschen an Smart Home-Lösungen interessiert. Dieses Interesse spiegelt sich insbesondere in den Bereichen Heizungs-, Fenster- und Beleuchtungs-Steuerung. Bereits jetzt findet man auf dem Markt eine große Auswahl an Produkten für den Bereich Smart Home, wie Security-Kameras, Heizkörper-Thermostate sowie Bewegungs- und Rauchmelder, mit dessen Hilfe sich Ihr zu Hause intuitiv steuern lässt.

Generell lässt sich das ganze Thema Smart Home in drei Teilbereiche aufbrechen, die es aus heutiger Sicht hochspannend machen:

  • Energieeinsparung
  • Komfort
  • Sicherheit

 

Energieeinsparung durch den Einsatz von Smart Home-Lösungen

Wer kennt es nicht? Draußen sind -10° C, Sie sitzen im Büro und merken plötzlich, dass Sie das Fenster in Ihrem Schlafzimmer offengelassen haben. Normalerweise müssten Sie nun in Kauf nehmen, dass Ihre Wohnung bis zu Ihrer Ankunft total Unterkühlt. Sind Sie jedoch im Genuss von Smart Home Lösungen, haben Sie die Möglichkeit zu reagieren und eine Unterkühlung der Wohnung vorzubeugen. Im besten Fall lassen sich Ihre Fenster über eine Fernschaltung schließen, eine Alternative wäre aber hier die Möglichkeit Ihre elektrischen Rollos per Knopfdruck auf Ihrem Smartphone herunterfahren lassen zu können.

Ein weiterer, großer Vorteil von Smart Homes sind die Heizkosteneinsparungen, die Sie erzielen könnten, wenn Sie Ihre Heizkörper über Ihr Smartphone steuern könnten. Laut diverser Hersteller sind Kosteneinsparungen bis zu 30% der Heizkosten möglich.

Hoher Komfort

Der Einsatz von Smart Home-Lösungen punktet nicht nur mit der Energie- und Kosteneinsparung – er ist komfortabel und einfach.

Smart Home Steuerung

Heutzutage gibt es bereits Vorrichtungen für die Steckdosen, die es erlauben, angeschlossenen Elektro-Geräten den Saft jederzeit abzudrehen. Sollten Sie mal vergessen haben den Herd oder das Bügeleisen auszuschalten, können Sie die ferngesteuerten Steckdosen ganz bequem und einfach per App auf Ihrem Smartphone ausschalten.

Durch den Einsatz von installierten Funk-Dimmern können Sie das Licht in Ihren Zimmern jederzeit an Ihre Bedürfnisse anpassen: Sie mögen es romantisch oder Sie haben Freunde zu einem Film-Abend eingeladen? Mit dem steuerbaren Licht ist es kein Problem das Ambiente zu ändern. Ein weiterer Vorteil von Smart Home-Lösungen im Bereich Komfort sind zum Beispiel Sprechanlagen mit Kameras. Bild und Ton lassen sich ganz einfach auf eine App auf Ihrem Tablet oder Smartphone projizieren. Sie stehen noch in der Küche und bereiten alles für Ihren Besuch vor, aber es klingelt bereits an der Tür? Sobald es an Ihrer Tür klingelt bekommen Sie eine Meldung auf Ihrem mobilen Endgerät, mit der Sie jederzeit sehen können wer an der Tür steht, mit Ihm/Ihr sprechen und die Tür öffnen. Das Leben kann so einfach sein.

Schützen Sie sich vor Einbruch und Diebstahl

Selbstverständlich spielt das Thema „Sicherheit“ eine sehr große Rolle bei der Installation von Smart Home-Lösungen. Neben dem Einsparpotential und dem angebotenen Komfort, ist es möglich, dass Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus in zwei Bereichen schützen

  1. Schutz vor Einbruch und Abschreckung für den Einbrecher
  2. Schutz der Wohnung/des Hauses vor nicht vorhersehbaren Gefahren

Zu 1: Was können Sie tun um sich vor Einbrechern zu schützen? Mögliche Sicherheitsmaßnahmen sind Spielereien mit dem Licht aus der Ferne (per Verbindung über das Internet), um die Anwesenheit der Bewohner zu simulieren oder die Steuerung der Rollladen. Auch haben Sie die Möglichkeit Ihre Wohnung/Ihr Haus über die installierten Kameras zu überwachen. Sollten Sie grade nicht zu Hause sein und Ihre Bewegungsmelder registrieren etwas, erhalten Sie eine Nachricht auf Ihr mobiles Endgerät und Sie können jederzeit auf die Kameras zugreifen und prüfen, ob etwas Verdächtiges in Ihrem zu Hause stattfindet.

Zu 2: Genauso erhalten Sie eine Nachricht auf Ihr mobiles Endgerät, wenn der Funk-Rauchmelder Alarm schlägt. So können Sie schnell reagieren und Gegenmaßnahmen einleiten. Selbst installierte Sensoren geben Auskunft über verschiedene Umweltdaten, wie Temperatur oder Feuchtigkeit.

Smart Homes: Risiken und Gefahren

Trotz der riesigen Vorteile von Smart Homes in den Bereichen Energieeinsparung, Komfort und Sicherheit, bringen diese auch einige Risiken und Gefahren mit sich.

Was kann alles passieren?

Ausfall der Geräte

Wie bei jeder Maschine, kann es im schlimmsten Fall könnte es passieren, dass Sie vor Ihrer Tür stehen, Ihren Chip an den Leser halten und Ihre Tür geht nicht auf, weil die Batterien des Lesers leer sind. Auch könnte es passieren, dass Ihre Sprechanlage ausfällt und Sie nicht mehr sehen können, wer gerade an Ihrer Tür geklingelt hat.

Ausfall des Internets

Ein weiterer Fall ist der Internetausfall. Häufig hört man im Bekanntenkreis, dass das Internet ausfällt. Da die verschiedenen Smart Home Systeme über eine aufgebaute Internet-Verbindung gesteuert werden, verlieren Sie bei einem Internetausfall ihre Funktion. Das führt dazu, dass der Nutzer abhängig von seinem Internet-Provider ist.

Lauernde Hacker durch Lücken in den Systemen

Kritisch sehen auch viele Experten das Thema „Sicherheit“: Bereits in der Vergangenheit konnten sich Hacker durch
Sicherheitslücken in den Smart Home Systemen einschleusen und Schaden anrichten, wie beispielsweise die Sicherheitstechnik zu überwinden und sich Zugang zu den Räumlichkeiten zu verschaffen.

 

 

Das Landeskriminalamt der Polizei Nordrhein-Westfalen empfiehlt:

  • „Vermeiden Sie, dass Ihre Daten durch Dritte mitgelesen uns Sie dadurch ausgespäht werden.“
  • „Sichern Sie Ihre digital gesteuerten Fenster, Rollläden etc. gegen die unbefugte Betätigung.“
  • „Sichern Sie Ihre digital gesteuerten Hausgeräte zuverlässig gegen Fremdsignale, Stromausfall und Fehlfunktionen.“
  • „Nutzen Sie vorhandene Sicherheitskomponenten.“
  • „Nutzen Sie sichere Passwörter.“
  • „Installieren Sie eine Firewall und ein Virenschutzprogramm.“
  • „Nutzen Sie nur die Geräte, die Sie auch wirklich brauchen.“
  • „Schützen Sie Ihr WLAN.“
  • „Seien Sie auch unterwegs wachsam.“

 

 Welche Lösungen bietet die dP elektronik GmbH zum Thema Smart Home?

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