Schlüsselbund

Schlüssel weg – und jetzt?

Ist Euch das auch schon mal passiert? Kurz nicht aufgepasst – alle Schlüssel weg.  Sei es nach einer langen Partynacht, auf dem Heimweg von der Arbeit oder ein Diebstahl. Wir zeigen euch, welche Risiken und Probleme beim Verlust eines Schlüssels auftreten können und warum elektronische Schließanlagen die bessere und flexiblere Alternative sind – ganz ohne Kopfschmerzen.

Laut eigenen Berechnungen des Spiegel Online lagerten 2014 mehr als 88.000 Gegenstände in Fundbüros von mehr als 500 Gemeinden. 17% davon waren Schlüssel, dicht gefolgt von Fahrrädern mit 13,67%. Okay, also doch nur 17% Schlüssel. In konkreten Zahlen sind das 14.984 Schlüssel! Das bedeutet mindestens 15.000 unsichere Türen, wobei die Gesamtzahl durch Gruppen- und Generalschlüssel noch deutlich höher liegen dürfte.

Schlüssel verloren

Beim Verlust des Schlüssels ist dabei zwischen folgenden drei Situationen zu unterscheiden:

  • Verlust des Haus- bzw. Wohnungsschlüssels (Eigentum)
  • Verlust von Schlüsseln zum Mietobjekt
  • Verlust von Schlüsseln zum Büro / Betriebsgelände

Was haben alle drei Situationen gemeinsam? Im schlimmsten Fall kann es sehr teuer werden – jede Menge Kopfschmerzen und Ärger sind vorprogrammiert.

Wichtig ist bei allen drei Situationen erstmal die Ruhe zu bewahren und die eigene Versicherung zu prüfen: Wer den Schlüssel der eigenen Immobilie verliert, muss die Kosten in der Regel selber tragen. Der entstandene Schaden bei einer Eigentumswohnung in einem Mehrfamilienhaus kann zumeist über die Schlüsselversicherung der Haftpflichtversicherung geltend gemacht werden. Sollte der Schlüssel einer Mietwohnung verloren gegangen sein muss vor allem der Vermieter kontaktiert werden. Der entscheidet dann ob es notwendig ist alle Schlösser und Schlüssel auszutauschen. Der Vermieter kann dann den Mieter haftbar machen, wenn er für den Verlust des Schlüssels verantwortlich ist.

In allen drei Fällen bedeutet das: Schlüsseldienst rufen (falls kein Zweitschlüssel zur Verfügung steht), ggf. Versicherung kontaktieren, ggf. Vermieter kontaktieren, Schlösser und Schlüssel austauschen. Kosten und jede Menge Stress: gibt es etwas Nervigeres?

Im Falle eines Verlustes des Büro-Schlüssels sieht das Thema noch prekärer aus:

  • Arbeitgeber bzw. Wachschutz muss verständigt werden
  • Alle Schlösser, die man mit dem verlorenen Schlüssel öffnen konnte, müssen ausgetauscht werden. Bei großen Unternehmen kann das ein Weilchen dauern.
  • Alle Mitarbeiter (die ebenfalls im Besitz desselben Schlüssels sind) erhalten neue Schlüssel
  • muss für die Zeit der Installation der neuen Schlösser ein Wachschutz zur Überwachung der Firma beauftragt werden
  • Kostenproduktion von bis zu mehreren tausend Euro

Auch hier ist in erster Linie zu überprüfen, ob und inwieweit die Haftpflichtversicherung für den entstandenen Schaden aufkommen kann.

Wir bieten Ihnen eine Alternative an, die dabei helfen kann, den Zutritt zu Ihrem Eigenheim, Ihrer Wohnung oder Ihrer Firma komfortabler, sicherer und flexibler zu steuern.

Dabei unterscheiden wir zwischen unseren Online- und Offline-Lösungen:

Verkabelt oder per Batterie – beides ist möglich

Bei der sogenannten Online-Variante werden die Türen durch eine Verkabelung in das Zutrittssystem integriert. Hierbei können auch bestehende Leitungen genutzt werden. Zur Sicherung der Türen stehen Wandleser mit Türöffner, Knaufzylinder, elektronische Türdrücker oder aber auch elektronische Beschläge zur Auswahl. Über eine zentralisierte Software-Oberfläche können anschließend alle miteinander vernetzten Türen bequem am PC gesteuert werden. Sie können jederzeit entscheiden wer, wann, wo und wie lange durch Ihre Türen gehen darf. Geöffnet werden die Türen mit einem RFID-Chip, der vor den Leser gehalten wird. Sollte dieser verloren gehen, können dem Chip alle Zutrittsrechte per Knopfdruck entzogen werden. So ist der verlorene Chip nur noch ein Stück Plastik und Ihre Türen bleiben wie gewohnt sicher vor unbefugtem Zutritt. Anschließend kann dem Mitarbeiter ganz einfach ein neuer Chip ausgehändigt werden. Hierzu erhalten die vernetzten Türen durch die Software die erforderlichen Zutrittsberechtigungen.  Mit wenig Aufwand und ganz einfach kann der verlorene Chip ausgetauscht werden – ganz ohne einem Schließanlagenwechsel.

Elektronische Schließanlagen als Offline-Lösung

Falls keine Verkabelung vorhanden ist oder der Aufwand unverhältnismäßig hoch ist, gibt es auch die Möglichkeit an allen gewünschten Türen batteriebetriebene, elektronische Schließanlagen zu installieren.

Auch hier kann zwischen einem Knaufzylindern, einem elektronischen Türdrücker und einem elektronischen Beschlag gewählt werden. Geöffnet werden die Türen anschließend, wie bei der Online-Variante, mit einem RFID-Chip, der vor den Leser gehalten wird.

Wie die Installation erfolgt, können Sie in unserem kurzen Video sehen:

Bei der Offline-Version wird die Zutrittsberechtigung nicht zentralisiert über eine Software gesteuert. Die Schließrechte werden stattdessen direkt auf dem Chip hinterlegt. Auch bei dieser Variante müssen Sie also nicht zu jeder einzelnen Tür laufen

Sollten Sie Ihre Karte oder Ihren Chip verlieren, kann dieser jederzeit aus dem System gelöscht und durch einen neuen Chip ersetzt werden. Auch hier brauchen Sie sich keine Gedanken über einen Schließanlagenwechsel kümmern.

Übrigens: keine Angst vor leeren Batterien. Das Batteriemanagement signalisiert in 3 Stufen vorab akustisch die letzten Schließungen, und zeigt so einen erforderlichen Batteriewechsel an.

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